Reinigungen von Photovoltaikanlagen – ein Problemthema das immer relevanter wird. Module, die über viele Jahre auf dem Dach installiert sind, werden durch Umwelteinflüsse verschmutzt. Diese Ablagerungen können die Effizienz der Solaranlage mindern und damit den Stromertrag reduzieren.
Insbesondere bei Dächern mit geringer Neigung wird Verschmutzung schnell zum Thema. Staub, Pollen, Vogelkot, Industrieablagerungen und Laub können sich auf den Modulen ansammeln und werden durch Regen oft nicht vollständig entfernt. In solchen Fällen sind regelmässige Reinigungen unvermeidbar, aber eben auch ein fortlaufender Kostenfaktor und immer wieder ein Aufwand.
Als zusätzliche Lösung gibt es bei uns im Webshop die Selbstreinigende Beschichtung für PV-Module von Ceracoat Ceramic. Die Beschichtung wird idealerweise direkt bei der Montage der Solaranlage auf die Module aufgetragen, oder nach einer professionellen Reinigung.
Welchen Unterschied macht die Beschichtung?
Wenn wir einen direkten Vergleich zwischen einer Solaranlage, bei der die Module beschichtet wurden und einer unbeschichteten ziehen, sieht man auf den ersten Blick vermutlich keinen zu grossen Unterschied.

Wenn wir wie abgebildet davon ausgehen, dass beide Anlagen regelmässig gereinigt werden, kann man damit rechnen, dass sich das Reinigungsintervall bei einer beschichteten Solaranlage deutlich verlängert.
Betrachten wir den finanziellen Aspekt. Bei einer professionellen Reinigung einer Solaranlage kann man überschlägig mit Kosten von rund 5 CHF pro Modul rechnen. Das Beschichten von einem Modul kostet überschlagen zwischen 5 und 10 CHF. Also kommen wir bei der unbeschichteten Anlage mit allen 3 Jahren Reinigung bei einer Zeitspanne von 15 Jahren auf 5 Reinigungen, während wir bei der beschichteten Anlage auf 3 Reinigungen und 1 Beschichtung kommen. Nach drei professionellen Reinigungen sollte die Nano-Beschichtung erneuert werden.
So gravierend unterschiedlich sehen hier die kosten nicht aus, also wo liegt der Vorteil?
Der Vorteil der Beschichtung
Betrachtet man den Zeitraum, der zwischen den Reinigungen liegt, zeigt sich der Unterschied, den die Beschichtung ausmacht. Entscheidend ist nicht nur, wann gereinigt wird, sondern auch, wie stark die Module im laufenden Betrieb verschmutzen. Je mehr Schmutz sich auf der Oberfläche ansammelt, desto stärker kann die Leistung der Anlage beeinträchtigt werden.
Verschmutzungen können den Ertrag einer Photovoltaikanlage deutlich reduzieren und genau dort wirkt sich die Modulbeschichtung von Ceracoat Ceramic positiv aus. Schmutz wird aufgelöst und von Wind und Regen weggespült. Die Effizienz wird weniger gemindert, das bedeutet eine bessere Stromproduktion. Somit kann im Verhältnis mehr Strom in das Netz eingespeist werden und es muss auch weniger Strom aus dem Netz bezogen werden. Der Nutzen der Beschichtung liegt daher nicht nur in der Verlängerung des Reinigungsintervalls. Vielmehr besteht der Vorteil darin, die Effizienz der Solaranlage aufrecht zu erhalten, Verschmutzung zu verringern und so die Leistungsfähigkeit der Solaranlage zwischen den Reinigungen möglichst konstant zu halten.

Auf diesem Bild sehen wir einen Versuch, der mit der Modulbeschichtung gemacht wurde. Nach einer professionellen Reinigung der Anlage wurden 3 Paneele beschichtet. Dieses Foto ist etwa ein Jahr später aufgenommen worden. Es zeigt klar auf, welchen Unterschied eine Nano-Schicht auf den Modulen macht.
Die Wirkungsweise der Modulbeschichtung
Die selbstreinigende Beschichtung ist wasserbasiert und bildet eine hydrophile Schicht auf dem Modul, welche nur ein paar Nanometer dick ist. Dadurch wird bewirkt, dass Wasser nicht in Tropfen abperlt, sondern als dünner Film von dem Modul abläuft.
Zudem hat die Beschichtung eine photokatalytische Wirkung, mit natürlichem Sonnenlicht. Bei Sonneneinstrahlung, reagiert die Oberfläche, dass sich organische Verschmutzungen auf chemischer Ebene leichter lösen und abgebaut werden.